Tag der offenen Tür vom 7.10.2017


(hk) „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass so schnell so viele Menschen kommen“ freute sich unsere Büroleiterin Regina Laube-Ansoul über rund 50 Menschen, die pünktlich um 11Uhr am Samstag, 07.10.2017, zum Tag der offenen Tür in der Christinenstraße 17 erschienen waren.

Zur offiziellen Begrüßung durch den Vorsitzenden Klaus von Treichel waren es dann schon über 70 Leute; Mitglieder, Vertreter von Vereinen und Stadtverordnete sowie „viele wichtige Menschen: Helfer und Helferinnen“, die sich im angrenzenden großen Raum unseres Nachbarvereins, extra für diesen Anlass zur Verfügung gestellt, versammelten. Von Treichel eröffnete diesen eigentlich zweiten, aber in den neuen Räumen natürlich erstmalig stattfindenden Tag der offenen Tür in der 12-jährigen Vereinsgeschichte, bevor Bürgermeister Guido Rahn symbolisch einen richtig massiven Schlüssel für die neuen Räumlichkeiten übergab. Diesen Schlüssel gab von Treichel gleich an unsere Büroleiterin weiter, die ihn gut in Verwahrung nahm.

Rahn erinnerte an die frühere, unbefriedigende Situation in Rendel mit der wirklich steilen Stiege. „Das ist kein Thema mehr“ befand der Stadtchef und ergänzte: „Ebenerdig, schöne Räume – das Geld ist gut angelegt“. Damit meinte er die ca. 100.000 Euro, die der gesamte Umbau der alten Kegelbahn, die nun insgesamt drei Vereine ein Zuhause bietet, gekostet hatte. Freuen dürfen wir uns zudem über sein Lob, dass „Herz und Hand einer der Wachstumsvereine in Karben“ sei.

Obendrein gab es eine überraschende Nachricht: Herz und Hand bekommt für 2017 die zu entrichtenden Nebenkosten erlassen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!

Die Stadtverordnete und Groß-Kärber Ortsbeirätin Christel Zobeley war ebenfalls bei uns zu Besuch. Als Bewohnerin des WIA-Hauses (Wohnen im Alter) ist sie „immer interessiert an derartigen Projekten“ und  äußerte sich „angesichts veränderter Familienstrukturen dankbar, dass es diese Netzwerke wie Herz und Hand gibt“. Sie freue sich, dass auch die Lage des Büros jetzt „viel zentraler“ sei.

Im weiteren Verlauf ließen sich unsere Gäste die von unseren Mitgliedern freundlicherweise hergestellten Leckereien schmecken: Kuchen und Salate. Stellvertretender Vorsitzender Günther Müller hatte zusammen mit seiner Frau Petra den Grill souverän im Griff, nachdem eine kleine „Brennerkrise“ gemeistert war.

Zum Glück gab es keinen Regen, aber der Wind war nicht ohne. Darunter litt am meisten unsere Schriftführerin Gisela Preisser, die die Aufgabe des Bonverkaufs übernommen hatte und den einen oder anderen Kaffee zum Aufwärmen gut gebrauchen konnte. Den bekam sie bei Vorsitzenden-Ehefrau Christa von Treichel, die nicht nur heiße und kalte Getränke ausgab, sondern auch schier unermüdlich Berge von Geschirr spülte. Brigitte Walke, Peter Priester und Beisitzer Andreas Jurek packten an, wo immer ihre Hilfe gebraucht wurde. Letzterer bediente zudem mit dem „blauen Bus der Stadt“ den Fahrdienst für Mitglieder, die sonst nicht hätten kommen können.

Zwischendurch lief in unserem Konferenzraum die Diashow „12 Jahre Herz und Hand“, zusammengestellt von Regina Laube-Ansoul und ihrem Mann, unserem Kassierer Manfred Ansoul. Eine Fleissarbeit, die einen guten Überblick über die Aktivitäten dieser ersten Jahre gab. Jürgen Werner von der Polizei Bad Vilbel war als Referent für einen Vortrag über Enkeltrick und andere Betrügereien gekommen, musste ihn aber wegen der großen Nachfrage gleich zweimal halten.  Außerdem wurden die Angebote zur Überprüfung des Gehörs  durch Jonna Lampe von Akustik Bach in Bad Nauheim/Karben sowie zum Messen des Blutdrucks und Blutzuckers  durch Thomas Gress von der Paracelsus-Apotheke Petterweil rege genutzt. Wer vorher gutem Kuchen oder Gegrilltem zugesprochen hatte, fiel natürlich messtechnisch auf. Wer den Genuss auf später verschoben hatte, wurde dabei von Evergreens, gespielt von „SaxoLife“ aus Petterweil, begleitet, mit denen die äußerst gelungene Veranstaltung ausklang.